Tag des Baumes

Jedes Jahr am 25. April wird der „Tag des Baumes“ begangen und soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten. Anlässlich der 1150-Jahr-Feier fand die Veranstaltung am 2. Mai 1969 auf Wunsch des Heimatvereins erstmals in Visbek statt. Mit zahlreichen Ehrengästen findet die Feier beim Pfarrheim in Visbek statt, und es fand erstmal eine großangelegte Plfanzung am Rande von „Pastors Platz, auf „Pastors Hoff“ und bei der Weide „Pastors Wisk“ statt.

Seitdem wird die Tradition gepflegt und jedes Jahr neue Bäume gepflant. So setzten die Schüler der Benedikt-Schule am 25. April 2019 eine Flatterulme im Arboretum bei der Schule in die Erde - im Beisein von Visbeks Bürgermeister Gerd Meyer.

Ursprung dieses Gedanktages ist das Engagement des amerikanischen Journalisten Julius Sterling Morton, der 1872 einen „Arbor Day-Resolution“-Antrag an die Regierung in Nebraska stellte, der binnen 20 Jahren in den ganzen USA angenommen wurde. An diesem Tag, ursprünglich der 10. April, werden traditionell Baumpflanzungen durchgeführt. Am 27. November 1951 beschlossen die Vereinten Nationen offiziell die Einrichtung des Gedenktages.

Der deutsche „Tag des Baumes“ wurde erstmals am 25. April 1952 begangen. Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, pflanzten im Bonner Hofgarten einen Ahorn.