Aktuelles aus dem Heimatverein

Heimatverein Visbek stellt auch in diesem Jahr Schöffen für den Umstand beim Gogericht

Fahrradtour zum Gogericht startet am 25. Juni um 09:15 Uhr beim Rathaus

 

Alljährlich am Samstag nach Johannes wird beim Gogericht auf dem Desum in der Gemeinde Emstek nach altem Brauch Gericht gehalten. Das Gogericht wurde erstmals am 25. Januar 1322 urkundlich erwähnt, als das Gericht für das Bischöflich Münstersche Amt Vechta erworben wurde. Das Gericht war damals für die sechs Pfarreien Lutten, Langförden, Cappeln, Krapendorf-Kloppenburg, Friesoythe und Molbergen zuständig; Ursprünglich auch die Pfarreien Visbek (Fiscbechi), Emstek, Wildeshausen, Huntlosen und Großenkneten sowie Oythe, Goldenstedt und Twistringen.

Seit über 25 Jahren sorgt die „Interessengemeinschaft Altes Gogericht auf dem Desum“ für einen unterhaltsamen Vormittag, wenn im kleinen Wald beim Desumstein sowohl ein aktueller als auch ein historischer Gerichtsfall von Laienschauspielern in historischen Kostümen aufgeführt werden.

Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Heimatverein Visbek mit der Gestellung von Schöffen, die in den Umstand des Gerichts berufen werden.

Zur Unterstützung der Schöffen bietet der Heimatverein eine gemeinsame Fahrradtour zum Gogericht an. Abfahrt ist am Samstag, 25. Juni um 09:15 Uhr beim Rathaus. Um Anmeldung bis zum 22. Juni unter der Telefon-Nr. 04445-988985 (Heimatstuben, vormittags) oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

Nach der „Urteilsverkündigung“ gegen 12:30 Uhr findet der Gogerichtstag seinen Abschluss mit Erbsensuppe und dem traditionellen Gogerichtsfladen mit Kräuterbutter sowie einem Gogerichtstropfen.

Loretta Schlömer und Magdalena Gelhaus fungierten beim letzten Gogerichtstag vor „Corona“ als Schöffinnen im Umstand.

Foto: Paul Thöle

Ehrenamtliche Boten bringen das 27. Jahresheft  des „Visbeker Auskündigers“ den  Mitgliedern des Heimatvereins ins Haus.

 

Visbek -kop- Vom Heimatverein Visbek e.V. wurde wie stets um Nikolaus (06.12.) ein neuer Auskündiger veröffentlicht. Im Heimathaus hat ein Helferteam das neue Jahresheft zunächst mit einem Adressenaufkleber versehen. Ehrenamtliche Boten sorgen anschließend für die Verteilung im Ort und in den Bauerschaften. Sie bringen mit dem Auskündiger über 1000 Mitgliedern des Heimatvereins in der Gemeinde zugleich vorweihnachtliche Grüße und gute Wünsche für das neue Jahr 2022 ins Haus.

Die Mitglieder und Visbeker Heimatfreunde außerhalb der Gemeinde u.a. in Afrika, Australien, Brasilien, Frankreich, USA, Kanada und Shanghai erhalten das Jahresheft auf dem Postweg.

Der Auskündiger 2021 hat 113 Seiten und beginnt mit einem Jahresbericht, der redaktionell bedingt, über Aktivitäten im Heimatverein von November 2020 bis Oktober 2021 informiert.

Trotz Einschränkungen infolge der „Corona-Pandemie“ wurde in den Fachgruppen dennoch zielgerichtet Heimatarbeit geleistet; im Jahresheft wird darüber beispielhaft berichtet.

Im ArchäoVisbek wurde ein zusätzlicher Ausstellungsraum eingerichtet; dort werden besondere Artefakte (Urnen) aus Rechterfeld präsentiert. In der eigenen „Heimatbibliothek“ wurden neue Bücherregale aufgestellt und im Foto- Archiv zahlreiche Aufnahmen gescannt.

Viel Interesse fanden der „Tag des offenen Denkmals“ in Varnhorn und der „Tag des offenen Heimathauses“. Prof. Dr. Manfred Balzer aus Münster hielt einen fundierten Vortrag über „Abt Castus von Visbek“; er wurde vom Heimatverein mit der „Castus-Medaille“ geehrt.

Für die Gemeindechronik sind ausgewählte Ereignisse chronologisch und zum Teil mit Fotos dokumentiert. Erinnert wird an besondere Jahrestage in der Gemeinde im Jahre 2022. Im Jahresheft sind Ehejubiläen ebenso aufgelistet wie Altersjubilare (ab 90 Jahre). Begrüßt werden 44 Personen als neue Mitglieder im Heimatverein Visbek.

Foto:

Der „Visbeker Auskündiger 2021“ ist das 27. Jahresheft des Heimatvereins Visbek e.V.

Mitglieder bestätigten Vorstand des Heimatvereins Visbek e.V. einstimmig

- Beeindruckende Jahresberichte der Fachgruppen; Vortrag von Prof.in Dr. Christine Aka -

 

Visbek -kop- Der Heimatverein Visbek absolvierte am Sonntag (21. November) seine Mitgliederversammlung im Saal Dieckhaus. Vorsitzender Manfred Gelhaus, wie der gesamte Vorstand einstimmig wiedergewählt, begrüßte nach einem gemeinsamen Essen zahlreiche Mitglieder zum offiziellen Teil. Für die Gemeinde Visbek waren Bürgermeister Gerd Meyer und Amtsleiter Jörg Reinke gekommen; Prof.in Dr. Christine Aka, Kulturanthropologisches Institut Oldenburger Münsterland, hielt einen ansprechenden Vortrag: „Global-Lokal-Missionar*innen aus Südoldenburg“.

Ein ehrendes Gedenken galt verstorbenen Heimatfreunden. In seinem Bericht erwähnte Gelhaus, im Heimatverein seien aktuell 1099 Mitglieder eingetragen; in den Fachgruppen und im Heimathaus einschließlich Archäo Visbek seien über 70 Mitglieder sehr aktiv. Über besondere Veranstaltungen 2020/21 berichtete Schriftführer Bernd Koopmeiners. Der Heimatverein, gegründet 1951, war zielgerichtet aktiv und wird allen Mitgliedern wieder um Nikolaus den „Visbeker Auskündiger“ (Jahresheft 27) ins Haus bringen. Informative Berichte von Eduard Langfermann (Bildungsfahrten), Werner Wübbolt und Rita Bramlage (Radwandergruppe), Magdalena Gelhaus (Wandergruppe), Gerbert Schmedes (Archäologie), Franz-Josef Debbeler (Foto-Film-Archiv) und Erwin Stubbe (Plattdütsche Warkstäe) folgten.

Kassenwart Klaus-Peter von Lehmden erstattete einen ausführlichen Kassenbericht. Hubert Thölke und Bernd Vornhagen als Kassenprüfer bestätigten eine korrekte Kassenführung und beantragten die Entlastung von Kassenwart und Vorstand. Nach der einstimmig erfolgten Entlastung leitete Erwin Stubbe die Wahl des neuen Vorstandes.

Einstimmig wiedergewählt wurden Manfred Gelhaus (1. Vorsitzender), Norbert Varnhorn (Stellvertreter), Bernd Koopmeiners (Schriftführer), Klaus-Peter von Lehmden (Kassenwart), Beisitzerin Magdalena Gelhaus, und die Beisitzer: Gerbert Schmedes, Franz-Josef Debbeler, und Bernd Schlarmann. Für Bernd Lammers, der acht Jahre als Beisitzer fungierte, wurde Ulrike bei der Hake-Tönjes einstimmig gewählt. Der Vorsitzende verabschiedete Bernd Lammers mit Dankesworten für zuverlässigen Einsatz und überreichte einen Heimatkorb. Bürgermeister Gerd Meyer, der auch Bürgermeister Alfred Kuhlmann aus Goldenstedt imSaal begrüßte, würdigte in seinem Grußwort die wirklich hervorragende Heimatarbeit in der Gemeinde Visbek.

 

Der einstimmig wiedergewählte Vorstand des Heimatvereins Visbek(vordere Reihe, v. l.): Klaus-Peter von Lehmden, Manfred Gelhaus, Norbert Varnhorn; (hintere Reihe, v. l.): Franz-Josef Debbler, Magdalena Gelhaus, Bernd Koopmeiners, Bernd Schlarmann, Gerbert Schmedes und Ulrike bei der Hake-Tönjes.                                                                                                                                                                                         -kop-

Foto: Gerd Meyer

Virtuelle Tour durch die Gemeinde Visbek

Mithilfe der Online-Anwendung „Geo-Informations-Manager“, kurz „GIM“, werden die Besucher zu verschiedenen Orten geführt, an denen sie beispielsweise etwas über deren Bedeutung, die Entstehungsgeschichte und die Entwicklung erfahren können.

Die Anwendung können Gäste entweder über den QR-Code (rechts) oder die Adresse Visbek GIM Guide auf ihrem Smartphone aufrufen. Eine geignete QR-Code Scanner App können sich Nutzer kostenlos z.B. im Google Play Store auf ihr Handy laden.

QR-Code für die virtuelle Visbek-Tour
(Klick zum vergrößern)

 

In der Tour sind mehr als 70 Stationen im gesamten Gemeindegebiet erfasst. Ein sogenannter virtueller Führer erklärt dem Nutzer, wie es funktioniert. Ist die Anwendung geladen, gibt das Smartphone einen Ton von sich, so bald sich der Anwender in der Nähe einer Station befindet. Orientierung bietet eine Karte, auf der alle Stationen eingetragen sind. Vor Ort können sich die Gäste anhand von Texten und Bildern über die Station informieren. Die Texte basieren auf Informationstafeln, die der Heimatverein Visbek an mehr als 70 prägenden Orten in der Gemeinde aufgestellt hat.