Aktuelles aus dem Heimatverein

Liebe Heimatfreunde,

in einer außerordentlichen Vorstandssitzung haben die Mitglieder des Vorstandes einstimmig die Absage mehrerer Veranstaltungen und Treffen der Fachgruppen aufgrund der aktuellen Verhaltensregeln zur Corona-Pandemie beschlossen.

Besonders schmerzhaft ist die Absage des 9. Tages der Archäologie (geplant für den 15.11.2020). Ein Großteil der Anmeldungen war in diesem Jahr auch aus den Nachbargemeinden Emstek, Cappeln und Wildeshausen eingegangen.

Der Vorstand hofft, dass im 1. Halbjahr 2021 die geplanten Vorträge während einer Informationsveranstaltung zur Archäologie im heimatlichen Raum nachgeholt werden können.

Das Archäologisch historisches Informationszentrum „ArchäoVisbek“  bleibt für öffentliche Führungen vorerst geschlossen.

Auch wurde beschlossen, die Vorbereitungen zum geplanten Heimatnachmittag im Februar 2021 einzustellen und die Veranstaltung abzusagen.

Die monatlichen Treffen der Fachgruppen „Sütterlin“, „Film- und Foto“ sowie die noch geplanten Wanderungen werden bis auf weiteres eingestellt.

Mit besten Grüßen und der Hoffnung, dass im nächsten Jahr wieder Veranstaltungen im gewohnten Stil angeboten und durchgeführt werden können.

Manfred Gelhaus

Vorsitzender

Silvia Breher MdB von Aktivitäten im Heimatverein Visbek sehr beeindruckt

Im Rathaus überreichte CDU-Bundestagsabgeordnete Förderbescheid fürs ArchäoVisbek

Von Bernd Koopmeiners

Vorsitzender Manfred Gelhaus war hocherfreut: Dem Heimatverein Visbek wurden aus dem „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ der Bundesregierung 24.350 Euro bewilligt. Im Mai hatten Gelhaus und Gerbert Schmedes, Fachgruppe Archäologie, unterstützt von Dr. Beate Bollmann, Museumsberaterin aus Oldenburg und von der Gemeinde Visbek, die Erweiterung des Archäo in einem 17,5 Quadratmeter großen Raum beantragt.

Der deutsche Verband für Archäologie und der deutsche Museumsbund hatten den Visbeker Antrag im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung („BULE“) zeitnah geprüft und den Förderbetrag für das Projekt festgesetzt. Silvia Breher, CDU-Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Vechta-Cloppenburg in Berlin kam persönlich zur Überreichung des positiven Förderbescheids ins Visbeker Rathaus.

Silvia Breher MdB aus Berlin wurde vom Vorsitzenden Manfred Gelhaus über den Heimatverein Visbek informiert. Foto: Kop

Bürgermeister Gerd Meyer begrüßte Breher in Anwesenheit von Manfred Gelhaus, Yvonne Albers und Hauptamtsleiter Jörg Reinke zum Pressegespräch. Meyer lobte die positive Rückmeldung aus Berlin als „Riesen-Wertschätzung für die ehrenamtliche Arbeit im Heimatverein Visbek“. Der Bürgermeister informierte Silvia Breher ebenfalls über einen Ratsbeschluss. Die Gemeinde ist bei dem Projekt des Heimatvereins mit 8.000 Euro im Boot. Silvia Breher würdigte „so viel tolles Engagement; da hilft auch schon verhältnismäßig wenig Geld“. Manfred Gelhaus erläuterte anschließend Einzelheiten des Konzepts: im Archäo sollen bald ausgewählte Ausgrabungsfunde aus Rechterfeld präsentiert werden.

Die Umsetzung ist bis Ende des Jahres vorgesehen. Die Bundestagsabgeordnete erhielt im Archäo Visbek (Rechterfelder Str.1) eine informative Sonderführung durch Manfred Gelhaus und war sehr beeindruckt. Dort sind im 1. Obergeschoss auch die Visbeker Heimatstuben untergebracht. Zur Erinnerung bekam Silvia Breher MdB den aktuellen „Visbeker Auskündiger“.

Virtuelle Tour durch die Gemeinde Visbek

Mithilfe der Online-Anwendung „Geo-Informations-Manager“, kurz „GIM“, werden die Besucher zu verschiedenen Orten geführt, an denen sie beispielsweise etwas über deren Bedeutung, die Entstehungsgeschichte und die Entwicklung erfahren können.

Die Anwendung können Gäste entweder über den QR-Code (rechts) oder die Adresse Visbek GIM Guide auf ihrem Smartphone aufrufen. Eine geignete QR-Code Scanner App können sich Nutzer kostenlos z.B. im Google Play Store auf ihr Handy laden.

QR-Code für die virtuelle Visbek-Tour
(Klick zum vergrößern)

 

In der Tour sind mehr als 70 Stationen im gesamten Gemeindegebiet erfasst. Ein sogenannter virtueller Führer erklärt dem Nutzer, wie es funktioniert. Ist die Anwendung geladen, gibt das Smartphone einen Ton von sich, so bald sich der Anwender in der Nähe einer Station befindet. Orientierung bietet eine Karte, auf der alle Stationen eingetragen sind. Vor Ort können sich die Gäste anhand von Texten und Bildern über die Station informieren. Die Texte basieren auf Informationstafeln, die der Heimatverein Visbek an mehr als 70 prägenden Orten in der Gemeinde aufgestellt hat.