Aktuelles aus dem Heimatverein

Neuer "Auskündiger" ist da

Mitglieder des Heimatvereins Visbek wissen es bereits: Der diesjährige "Auskündiger" ist da. Wie stets um Nikolaus (6. Dezember) wurde das aktuelle Heft veröffentlicht. Kassenwart Klaus-Peter von Lehmden und ein Helferteam haben die Jahreshefte mit Adressen versehen und  die Verteilung im Ort und in den Bauerschaften übernommen. Ehrenamtlich bringen Boten über 1000 Mitgliedern in der Gemeinde das neue Jahresheft noch vor Weihnachten ins Haus.

Unser Heimatvereinsvorsitzender Manfred Gelhaus sorgt dafür, dass auch Visbeker Heimatfreunde außerhalb der Gemeinde, etwa in Berlin, Hannover, Köln, Münster, Osnabrück und sogar in Afrika (Malawi), in Brasilien, Frankreich, Shanghai, in den USA und in Kanada, den "Auskündiger" durch die Deutsche Post bekommen.

Auf 128 Seiten finden sich über 50 interessante Themen und zahlreichen Fotos. Für den "Auskündiger" beginnt und endet aus redaktionellen Gründen ein Berichtsjahr stets Ende Oktober. Somit waren bis zum Jahreswechsel 2019/2020 bereits 13 Themen einschließlich der Gemeindechronik für November und Dezember (2019) für die aktuelle Ausgabe vorbereitet.

Aber natürlich hat auch uns die Corona-Pandemie ihre Auswirkungen gezeigt: Nach einem guten Start ins Jahr 2020 mit dem traditionellen Heimatnachmittag am 2. Februar im Saal Dieckhaus folgte ab Mitte März infolge der „Corona-Pandemie“ eine lange „Zwangspause“ für den Heimatverein. Ein Wort mit acht Buchstaben führte zum Stillstand: "Abgesagt" stand vor allen geplanten Bildungsfahrten, Führungen im ArchäoVisbek und Radwandertouren. In einer erweiterten Vorstandssitzung am 2. Juli wurde aber beschlossen, einige Aktivitäten unter Beachtung der aktuellen Auflagen fortzusetzen.

So ist trotz der Corona-Pandemie viel Interessantes zu lesen über die Ereignisse seit Oktober 2019, u.a. über den Förderbescheid über 24.350 Euro aus dem Bundesprogramm „Ländliche Entwicklung“ für das ArchäoVisbek, die Chroniken Norddöllen und Wöstendöllen oder die Vorstellung der neuen Info-Tafeln bei der Endeler Kapelle von 1694, der ehemaligen "Hubertusmühle" auf dem Hof Hubbermann in Siegenbögen, der Vikarie Visbek von 1890 und bei der Evangelischen "Notkirche" von 1953 (bis 1997 in Visbek, jetzt in Sudargas/Litauen).

Erhältlich ist das aktuelle Heft beim Heimatverein Visbek zum Preis von 12 Euro (Heimatvereinsmitglieder zahlen 6 Euro). Bei Beantragung einer Mitgliedschaft im Heimatverein erhalten Sie das Heft kostenlos.

Silvia Breher MdB von Aktivitäten im Heimatverein Visbek sehr beeindruckt

Im Rathaus überreichte CDU-Bundestagsabgeordnete Förderbescheid fürs ArchäoVisbek

Von Bernd Koopmeiners

Vorsitzender Manfred Gelhaus war hocherfreut: Dem Heimatverein Visbek wurden aus dem „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ der Bundesregierung 24.350 Euro bewilligt. Im Mai hatten Gelhaus und Gerbert Schmedes, Fachgruppe Archäologie, unterstützt von Dr. Beate Bollmann, Museumsberaterin aus Oldenburg und von der Gemeinde Visbek, die Erweiterung des Archäo in einem 17,5 Quadratmeter großen Raum beantragt.

Der deutsche Verband für Archäologie und der deutsche Museumsbund hatten den Visbeker Antrag im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung („BULE“) zeitnah geprüft und den Förderbetrag für das Projekt festgesetzt. Silvia Breher, CDU-Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Vechta-Cloppenburg in Berlin kam persönlich zur Überreichung des positiven Förderbescheids ins Visbeker Rathaus.

Silvia Breher MdB aus Berlin wurde vom Vorsitzenden Manfred Gelhaus über den Heimatverein Visbek informiert. Foto: Kop

Bürgermeister Gerd Meyer begrüßte Breher in Anwesenheit von Manfred Gelhaus, Yvonne Albers und Hauptamtsleiter Jörg Reinke zum Pressegespräch. Meyer lobte die positive Rückmeldung aus Berlin als „Riesen-Wertschätzung für die ehrenamtliche Arbeit im Heimatverein Visbek“. Der Bürgermeister informierte Silvia Breher ebenfalls über einen Ratsbeschluss. Die Gemeinde ist bei dem Projekt des Heimatvereins mit 8.000 Euro im Boot. Silvia Breher würdigte „so viel tolles Engagement; da hilft auch schon verhältnismäßig wenig Geld“. Manfred Gelhaus erläuterte anschließend Einzelheiten des Konzepts: im Archäo sollen bald ausgewählte Ausgrabungsfunde aus Rechterfeld präsentiert werden.

Die Umsetzung ist bis Ende des Jahres vorgesehen. Die Bundestagsabgeordnete erhielt im Archäo Visbek (Rechterfelder Str.1) eine informative Sonderführung durch Manfred Gelhaus und war sehr beeindruckt. Dort sind im 1. Obergeschoss auch die Visbeker Heimatstuben untergebracht. Zur Erinnerung bekam Silvia Breher MdB den aktuellen „Visbeker Auskündiger“.

Virtuelle Tour durch die Gemeinde Visbek

Mithilfe der Online-Anwendung „Geo-Informations-Manager“, kurz „GIM“, werden die Besucher zu verschiedenen Orten geführt, an denen sie beispielsweise etwas über deren Bedeutung, die Entstehungsgeschichte und die Entwicklung erfahren können.

Die Anwendung können Gäste entweder über den QR-Code (rechts) oder die Adresse Visbek GIM Guide auf ihrem Smartphone aufrufen. Eine geignete QR-Code Scanner App können sich Nutzer kostenlos z.B. im Google Play Store auf ihr Handy laden.

QR-Code für die virtuelle Visbek-Tour
(Klick zum vergrößern)

 

In der Tour sind mehr als 70 Stationen im gesamten Gemeindegebiet erfasst. Ein sogenannter virtueller Führer erklärt dem Nutzer, wie es funktioniert. Ist die Anwendung geladen, gibt das Smartphone einen Ton von sich, so bald sich der Anwender in der Nähe einer Station befindet. Orientierung bietet eine Karte, auf der alle Stationen eingetragen sind. Vor Ort können sich die Gäste anhand von Texten und Bildern über die Station informieren. Die Texte basieren auf Informationstafeln, die der Heimatverein Visbek an mehr als 70 prägenden Orten in der Gemeinde aufgestellt hat.