Aktuelles

Freitag, 27.04.2018, Benedikt-Schule
Tag des Baumes
Dienstag, 24.04.2018, 19.30 Uhr, Gasthof Dieckhaus
„Doräöwer laot us doch maol schnacken“
Dienstag, 24.04.2018, 13.00 Uhr, ZOB Benedikt-Schule
Vechta mit Firmenbesichtigung Gramoflor
Samstag, 21.04.2018, 14.00 Uhr, Rathausplatz
Radwandertour: Ambergen (27 km)
Donnerstag, 19. April 2018, Beginn 19:00 Uhr in den Heimatstuben
Vortragsabend Ahnenforschung-Software „Gen_Plus“
  • Berufung eines Plattdeutsch-beauftragten durch die Gemeinde
  • Überreichung der Urkunde an Erwin Stubbe
  • Mitglieder der Visbeker Warkstäe för Plattdütsch
  •  

Plattdeutsch

Visbeker Warkstäe för Plattdütsch

In der Vergangenheit hatte das Plattdeutsche – besonders die Sprache – in unserer Region eine immense Bedeutung und ist nach wie vor ein wichtiges Kulturgut. Man kann aber feststellen, dass sich die Zahl der plattdeutsch sprechenden Menschen immer mehr verringert. Kinder und Jugendliche können oftmals Plattdeutsch nicht mal mehr verstehen. Das Plattdeutsche läuft Gefahr zu einer Folkloresprache (Touristenplatt) zu mutieren.

Seit Jahren versuchen hier insbesondere der Heimatbund für niederdeutsche Kultur „De Spieker“, die Oldenburgische Landschaft und für das Oldenburger Münsterland der „Dei Plattdütsche Kring“ gegenzusteuern. Sie setzten sich für die Berufung von Plattdeutschbeauftragten in den einzelnen Städten und Gemeinden ein.

So hat sich im Frühjahr 2012 auch die Gemeinde Visbek entschieden, einen Plattdeutschbeauftragten zu berufen und sich für den ehemaligen Rektor der Gerbertschule, Erwin Stubbe, entschieden.

Da Stubbe aber die Aufgaben eines solchen Amtes nicht allein bewältigen wollte, suchte er sich Mitstreiter/ -innen, die

  • Kompetenz im Umgang mit dem Plattdeutschen haben. die Kindergärten und Schulen der Gemeinde repräsentieren.

Gleichzeitig war es Ziel:

  • den Heimatverein, die Gästeführer und die plattdeutsche Spielschar der Kolpingfamilie einzubinden, sowie
  • die Kinder- und Familiengruppen und die Altenpflege in der Warkstae präsent machen   

und sie nannten sich von nun an „Visbeker Warkstäe för Plattdütsch“.

Die „Visbeker Warkstäe för Plattdütsch“ stellte sich nun ein Aufgabenfeld zusammen:

  • Das Plattdeutsche in der Gemeinde bewahren und wieder schätzen lernen
  • Vorloren Gegangenes hervorholen, wieder beleben und stärken
  • Kinder zum Sprechen und Verstehen von Plattdeutsch anregen – denn Kinder haben einen unverkrampften Zugang zum Plattdeutschen

Dabei soll berücksichtigt werden:

  • Aals wat aohne us all löpp – Stöhn gäben un Hülpe anbeien

 (Bloß nich an fummeln, wenn wat löpp).

Dat is all loopen off wi sünd noch wieterhen dorbi:

  • Ø Dichtet  Tausaomearbeiten mit aale Kinnergörns un Schaulen
  • Ø „Kerls kaokt up Platt(en)“ (Kochen für Männer)
  • Ø Bolt kummp dat Christkindken (Vorweihnachtliche Nachmittage mit Backen singen und Geschichten hören)
  • Ø Plattdütschprojekt anne Gerbertschaule (Plattdütsche Spraokendag)
  • Ø Nömmdaogsbetreuung van Schaulkinner
  • Ø Mitmaoken bi ´n plattdütschen Läsewettstriet
  • Ø Plattdütsche Maiandacht
    • Ø „Düwel, Blitz un Tummelwind“(Angebot für die Ferienpass-Aktion)
    • Ø „Kiek eis, wat is dor inne?“ (Cocktailabend für Paare)
    • Ø Draokenbau (Generationsverbindender Bastelnachmittag)

Doräöwer denkt wi noch nao:

  • Ø Familiennachmittag – Spiel ohne Grenzen in ´14
  • Ø Use Taschken naiht wi sülwes (Nähkurs für Frauen)
  • Ø Filzkurs für Frauen
  • Ø Mützen-Häkelkurs für junge und auch ältere Männer
  • Ø Wi schnitzt Flaitpiepen 

Das aktuelle Angebot erfährt man über diese Homepage, der Homepage des Rathauses oder die Tagespresse.

Bi aals, wat wi anfangt, schall gell´n:

  • Ø Wi sünd kien Bildungswark
  • Ø Jümmers nur so väl anfangen, wat wi im Moment uck leisten käönt (Weniger is dann mehr.)
  • Ø Anfangen is wichtig; dat ännere kummp van alleine
  • Ø Hülpe ut´n Raothus is nödig un wichtig (Giff Stütt un Stöhn!)